Hunde-Ratgeber zur Auswahl des richtigen Hundes
Von:
Jan, am
02.10.2007
Haben Sie genügend Zeit, Ihren Hund täglich auszuführen? Denken Sie an die Kosten für Hundesteuer, Futter und Tierarzt?
Werden Sie sein "großes Geschäft" entfernen?
Wie gestalten Sie Ihre Ferien, Ihren Urlaub mit ihm?
Sind Sie körperlich so fit Ihren Liebling an der Leine zu halten oder auch im Not- oder Krankheitsfall zu tragen?
Warum ein Rassehund?
Rassehunde werden, wie Autos auch, mit Papieren geliefert. Es sind Informationen über Körperbau, Ernährung und Wesen vorhanden. Beim Erwerb eines Rassehundes lassen Sie sich einen Abstammungs- und Impfnachweis aushändigen. Der Besitzer eines Rassehundes weiß ziemlich genau, was er von seinem Tier erwarten kann.
Kreuzung oder Mischling?
Günstiger in der Anschaffung sind die Nachkommen zweier reinrassiger Hunde, die oft die guten Eigenschaften beider Elternteile in sich ver-
einigen.
Mischlinge sind noch weiter von der Reinrassigkeit entfernt. Sie sind mit größerer Wahrscheinlichkeit robuster als Rassehunde. Die Anschaffung eines Mischlings ist immer ein Glücksspiel. Herauskommen kann ein Haupttreffer für Sie.
Rüde oder Hündin?
Hündinnen werden zweimal im Jahr läufig und können während dieser Zeit Nachwuchs empfangen.
Rüden zeigen immer ihre Liebeslust. Sie heben auf Spaziergängen oft das
Bein, um ihre Duftmarken zu setzen.
Das wären schon die Unterschiede.
Felltypen
Bei manchen Hunderassen braucht das Fell tägliche, intensive Pflege, bei anderen können Baden oder starkes Haaren eine größere Belastung darstellen. Dies ist wichtig bei der Entscheidung für einen Hund. Fellpflege muß täglich zeitintensiv betrieben werden.
Größe
Man unterscheidet 4 Gruppen:
Kleinst- oder Zwerghunde bis zu einer max. Schulterhöhe von 24 cm.
Kleine Hunde bis zur Schulterhöhe von 41 cm.
Mittelgroße Hunde bis 62 cm Schulterhöhe.
Große Hunde, alle über 62 cm Schulterhöhe.
Denken Sie daran, daß Hunde Lauftiere sind und täglich ausreichend
Bewegung brauchen, wobei ein großer Hund einen längeren Spaziergang
braucht, als ein Zwerghund. Ein kleiner Hund paßt sich oftmals unseren
heutigen Wohnverhältnissen besser an.
Hunde sind keine Resteverwerter. Sie brauchen artgerechte Nahrung
ihrer Größe entsprechend. Dies ist ebenfalls ein Punkt, der berücksichtigt
werden sollte, bei der Entscheidung für einen Hund.
Erwachsener Hund, Junghund oder Welpe?
Ein erwachsener Hund ist eine fertige Persönlichkeit mit allen charak-
terlichen Tugenden und Fehlern. Er muß lernen, seine neuen Menschen zu
verstehen und sich einzugewöhnen. Das erfordert von Ihnen Geduld und
Einfühlungsvermögen, etwas für ältere Menschen, die bereits Erfahrung
im Umgang mit Hunden haben.
Je jünger der Hund ist, also 10-12 Wochen alt, desto besser, so können
Sie ihn formen. Ein junger Hund erfordert das erste halbe Jahr viel Zeit.
Die Welpen und Junghunde haben ähnliche Ansprüche wie kleine Kinder.
In ihrem Leben werden sie nie mehr so lernbegierig sein, wie in früher
Jugend.
Wo kaufen?
In seriösen Zoofachabteilungen großer Kaufhäuser. Diese Hunde stammen
überwiegend aus soliden Zuchten, sind ordnungsgemäß geimpft,
entwurmt und haben Papiere, die ihre Herkunft garantieren. N e i n,
wenn die Welpen im Schaufenster ausgestellt sind. Händler, die Welpen
dem Dauerstreß eines Schaufensters aussetzen, verstehen nichts von
Hunden. Kaufen Sie Hunde n i c h t auf Märkten und bei Tierhändlern, die
getarnt mit einem Zwingernamen, oft mit Dutzenden von Rassen handeln.
Hunde sind k e i n e V e r s a n d a r t i k e l. Der Versandschock macht sie
zu seelisch auffälligen Tieren und kann später zu Verhaltensstörungen
führen. Sie sind fast immer krank und seelisch labil.
Für einen Hund aus dem Tierheim sollten Sie sich nur mit Vorbehalt
entscheiden, denn hier spielt immer der Zufall mit. Man weiß so gut
wie nichts über das Vorleben des Hundes. Bei jungen Mischlingen wissen
Sie nicht, wie sie sich auswachsen. Es können Problemhunde sein oder
aber das große Glück für Sie werden. Vom Züchter können Sie sich den
Hund aussuchen, den Sie haben wollen. Hundemutter und -vater lernen
Sie kennen. Bei einem guten Züchter leben die Hunde nicht nur im
Zwinger. Die Welpen werden im Haus aufgezogen und haben Kontakt zu
den Menschen, der in den ersten Lebenswochen erfolgen muß. Vom
Züchter erhalten Sie einen gesunden, entwurmten Hund mit allen
Papieren. Also die Ahnentafel mit dem Wurfdatum und dem bestätigten
Eintrag in das Zuchtbuch, sowie dem Impfpaß.
Nicht vergessen, die Anschaffungs- und Unterhaltskosten
Die Anschaffungskosten, auf ein ganzes Hundeleben gerechnet sind noch
die geringsten.
Die Ausstattung, auf 10 Jahre gerechnet, ist in einer Statistik der
Zubehörindustrie für Heimtierbedarf mit rund 3.000,00 DM angegeben.
Die Nahrung fällt unter die laufenden Kosten mit täglich zwischen
2,00 DM - 10,00 DM, je nach Größe des Tieres. Pro Jahr also zwischen
730,00 DM - 3.650,00 DM.
Die Hundesteuer ist nach Gegend, Ortsgröße verschieden und liegt
zwischen 40,00 DM bis 200,00 DM pro Jahr.
Die Tierhaftpflichtversicherung ist ein unvermeidliches Muß für jeden
Hundehalter. Sie müssen dafür zwischen 100,00 DM bis 150,00 DM
veranschlagen.
Der Tierarzt muß schon mindestens einmal im Jahr konsultiert werden
für die notwendigen Impfungen. Als Honorar rechne ich hierfür 150,00DM.
Der Hund kann krank werden. Dann kommt es zum doppelten bis drei-
fachen Betrag.
Der Friseur trimmt oder schert je nach Felltyp des Hundes für ca.
100,00 DM.
Der Hundeverein verlangt bei Eintritt zwischen 50,00 DM und 250,00 DM
Jahresbeitrag.
Addieren Sie die Kosten, multiplizieren Sie mit 10, für die 10 Lebens-
jahre, und erschrecken Sie nicht.
Rechtsfragen zur Hundehaltung
Bevor Sie sich einen Welpen anschaffen, sollten Sie Ihren Mietvertrag
genau lesen: Dürfen Sie in Ihrer Wohnung überhaupt einen Hund halten?
Die allgemeine Rechtslage kann unter dem Satz "Erzogener Hund mit
guten Manieren erlaubt" zusammengefaßt werden. Ein Gespräch mit dem
Vermieter schafft Klarheit. Für spezielle Fragen "Den Hund zur Miete"
betreffend, wenden Sie sich an den örtlichen Mieterbund.
Hunde sind treue Gefährten. Sie bringen Abwechslung ins Leben,
stehen im Mittelpunkt der Familie oder des Partners und bieten einen
Anlaß zu regelmäßigen Spaziergängen. Der Besitz eines Hundes bedeutet
mindestens eine zehnjährige Verantwortung.
Haben Sie genügend Zeit, Ihren Hund täglich auszuführen?
Denken Sie an die Kosten für Hundesteuer, Futter und Tierarzt?
Werden Sie sein "großes Geschäft" entfernen?
Wie gestalten Sie Ihre Ferien, Ihren Urlaub mit ihm?
Sind Sie körperlich so fit Ihren Liebling an der Leine zu halten oder auch
im Not- oder Krankheitsfall zu tragen?
Warum ein Rassehund?
Rassehunde werden, wie Autos auch, mit Papieren geliefert. Es sind
Informationen über Körperbau, Ernährung und Wesen vorhanden. Beim
Erwerb eines Rassehundes lassen Sie sich einen Abstammungs- und
Impfnachweis aushändigen. Der Besitzer eines Rassehundes weiß ziemlich
genau, was er von seinem Tier erwarten kann.
Kreuzung oder Mischling?
Günstiger in der Anschaffung sind die Nachkommen zweier reinrassiger
Hunde, die oft die guten Eigenschaften beider Elternteile in sich ver-
einigen.
Mischlinge sind noch weiter von der Reinrassigkeit entfernt. Sie sind mit
größerer Wahrscheinlichkeit robuster als Rassehunde. Die Anschaffung
eines Mischlings ist immer ein Glücksspiel. Herauskommen kann ein
Haupttreffer für Sie.
Rüde oder Hündin??
Hündinnen werden zweimal im Jahr läufig und können während dieser Zeit Nachwuchs empfangen.
Rüden zeigen immer ihre Liebeslust. Sie heben auf Spaziergängen oft das Bein, um ihre Duftmarken zu setzen.
Das wären schon die Unterschiede.
Felltypen
Bei manchen Hunderassen braucht das Fell tägliche, intensive Pflege, bei anderen können Baden oder starkes Haaren eine größere Belastung darstellen. Dies ist wichtig bei der Entscheidung für einen Hund. Fellpflege muß täglich zeitintensiv betrieben werden.
Größe
Man unterscheidet 4 Gruppen:
Kleinst- oder Zwerghunde bis zu einer max. Schulterhöhe von 24 cm. Kleine Hunde bis zur Schulterhöhe von 41 cm.
Mittelgroße Hunde bis 62 cm Schulterhöhe.
Große Hunde, alle über 62 cm Schulterhöhe.
Denken Sie daran, daß Hunde Lauftiere sind und täglich ausreichend Bewegung brauchen, wobei ein großer Hund einen längeren Spaziergang mbraucht, als ein Zwerghund. Ein kleiner Hund paßt sich oftmals unseren heutigen Wohnverhältnissen besser an.
Hunde sind keine Resteverwerter. Sie brauchen artgerechte Nahrung ihrer Größe entsprechend. Dies ist ebenfalls ein Punkt, der berücksichtigt werden sollte, bei der Entscheidung für einen Hund.
Erwachsener Hund, Junghund oder Welpe??
Ein erwachsener Hund ist eine fertige Persönlichkeit mit allen charakterlichen Tugenden und Fehlern. Er muß lernen, seine neuen Menschen zu verstehen und sich einzugewöhnen. Das erfordert von Ihnen Geduld und Einfühlungsvermögen, etwas für ältere Menschen, die bereits Erfahrung im Umgang mit Hunden haben. Je jünger der Hund ist, also 10-12 Wochen alt, desto besser, so könnenSie ihn formen. Ein junger Hund erfordert das erste halbe Jahr viel Zeit. Die Welpen und Junghunde haben ähnliche Ansprüche wie kleine Kinder. In ihrem Leben werden sie nie mehr so lernbegierig sein, wie in früher
Jugend.
Wo kaufen??
In seriösen Zoofachabteilungen großer Kaufhäuser. Diese Hunde stammen
überwiegend aus soliden Zuchten, sind ordnungsgemäß geimpft, entwurmt und haben Papiere, die ihre Herkunft garantieren.
N e i n, wenn die Welpen im Schaufenster ausgestellt sind. Händler, die Welpen dem Dauerstreß eines Schaufensters aussetzen, verstehen nichts von Hunden. Kaufen Sie Hunde n i c h t auf Märkten und bei Tierhändlern, die getarnt mit einem Zwingernamen, oft mit Dutzenden von Rassen handeln. Hunde sind k e i n e V e r s a n d a r t i k e l. Der Versandschock macht sie zu seelisch auffälligen Tieren und kann später zu Verhaltensstörungen führen. Sie sind fast immer krank und seelisch labil.
Für einen Hund aus dem Tierheim sollten Sie sich nur mit Vorbehalt entscheiden, denn hier spielt immer der Zufall mit. Man weiß so gut wie nichts über das Vorleben des Hundes. Bei jungen Mischlingen wissen Sie nicht, wie sie sich auswachsen. Es können Problemhunde sein oder aber das große Glück für Sie werden. Vom Züchter können Sie sich den Hund aussuchen, den Sie haben wollen. Hundemutter und -vater lernen Sie kennen.
Bei einem guten Züchter leben die Hunde nicht nur im Zwinger. Die Welpen werden im Haus aufgezogen und haben Kontakt zu den Menschen, der in den ersten Lebenswochen erfolgen muß. Vom Züchter erhalten Sie einen gesunden, entwurmten Hund mit allen
Papieren. Also die Ahnentafel mit dem Wurfdatum und dem bestätigten Eintrag in das Zuchtbuch, sowie dem Impfpaß.
Nicht vergessen, die Anschaffungs- und Unterhaltskosten
Die Anschaffungskosten, auf ein ganzes Hundeleben gerechnet sind noch die geringsten.
Die Ausstattung, auf 10 Jahre gerechnet, ist in einer Statistik der Zubehörindustrie für Heimtierbedarf mit rund 3.000,00 DM angegeben. Die Nahrung fällt unter die laufenden Kosten mit täglich zwischen 2,00 DM - 10,00 DM, je nach Größe des Tieres. Pro Jahr also zwischen 730,00 DM - 3.650,00 DM.
Die Hundesteuer ist nach Gegend, Ortsgröße verschieden und liegt zwischen 40,00 DM bis 200,00 DM pro Jahr.
Die Tierhaftpflichtversicherung ist ein unvermeidliches Muß für jeden Hundehalter. Sie müssen dafür zwischen 100,00 DM bis 150,00 DM veranschlagen.
Der Tierarzt muß schon mindestens einmal im Jahr konsultiert werden für die notwendigen Impfungen. Als Honorar rechne ich hierfür 150,00DM.
Der Hund kann krank werden. Dann kommt es zum doppelten bis dreifachen Betrag.
Der Friseur trimmt oder schert je nach Felltyp des Hundes für ca. 100,00 DM.
Der Hundeverein verlangt bei Eintritt zwischen 50,00DM und 250,00 DM Jahresbeitrag. Addieren Sie die Kosten, multiplizieren Sie mit 10, für die 10 Lebensjahre, und erschrecken Sie nicht.
Rechtsfragen zur Hundehaltung
Bevor Sie sich einen Welpen anschaffen, sollten Sie Ihren Mietvertrag genau lesen: Dürfen Sie in Ihrer Wohnung überhaupt einen Hund halten?
Die allgemeine Rechtslage kann unter dem Satz "Erzogener Hund mit guten Manieren erlaubt" zusammengefaßt werden. Ein Gespräch mit dem Vermieter schafft Klarheit. Für spezielle Fragen "Den Hund zur Miete" betreffend, wenden Sie sich an den örtlichen Mieterbund.
>>> Buchtipp: Verreisen mit Hund
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